Studienfahrt: Radreise ans Mittelmeer

27.06.2018 Uhr

Studienfahrt: Radreise ans Mittelmeer

Danke! Ihr seid fast "live" dabeigewesen! Habt uns begleitet, uns Studienfahrtler der KS1 mit Herrn Mikuletz und Herrn Nezis, im Blog, bei unserer Radreise ans Mittelmeer: 10 Tage, 1000 Kilometer, unendlich viel Regen, aber viele tolle Städte, französische Kultur und Lebensart, - und all das auf dem Fahrrad. Hier also Tag für Tag unsere Tour im Blog...

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TAG 8 - Endlich am Meer

Heute ist sehr frühes Aufstehen und Losfahren angesagt! Um 7.30 Uhr sitzen alle mit ofenfrischem Croissant auf dem Sattel. Das Zwischenziel soll nach 70 km Arles sein. Das Wetter ist wunderschön, die Temperaturen zum Radeln ideal. In Avignon beradeln wir noch in aller Frühe vor Geschäftsöffnung die verwinkelten Gassen der Altstadt um kurz darauf an einer gefassten Quelle zu frühstücken. Vorbei an Beaucaire und Tarascon nehmen wir den direktesten Weg zum Ziel. 13.30 Uhr Campingplatz Arles. Wer traut sich jetzt noch zu die 90 km hin und zurück nach les Saintes-Maries-de-la-Mer zu fahren?
5 Unerschrockene wollen sich unter der Begleitung von Herrn Mikuletz dieses Erlebnis nicht nehmen lassen und machen sich um 15.00 Uhr mit großen Wasserreserven auf den Weg. Der Rest macht währenddessen Sightseeing in Arles. Die Tour zum Meer beginnt mit einem kuriosen Streckenabschnitt: Der Radweg führt unter dem Mittelstreifen der Autobahn entlang in einem Tunnel über die Rhône! Durch die letzten Vororte der Stadt erreichen wir die
Camargue. An Flamingos vorbei kommen wir um kurz nach 17.00 Uhr am Mittelmeer, unserem großen Ziel an!
Einer kurzen Badesession folgt ein schneller Einkauf und schon wieder geht es zurück. Wer nun dachte, dass es das war, dachte falsch! Zu guter Letzt prüfte uns noch ein infernalischer Regenguss, 20 km vor Arles. Irgendwie passend zum Wetter der gesamten Fahrt ....
Sehen konnte man nichts mehr. An Weiterfahren war nicht im entferntesten zu denken. Es war nach fast 1000 zurückgelegten Kilometern noch ein Highlight der Tour. Ach ja: Die mitgenommenen Mengen an Wasser waren übrigens ziemlich unnötig. Am Ende dieses letzten richtigen Radfahrtages fiel dann auch auch noch ein Rekord: Die längste Tagesetappe! 162 Kilometer.
Am nächsten Morgen übrigens wird der Wecker um 4.30 Uhr klingeln...

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TAG 7 - Ziegenbock gerettet!

Sechs Uhr morgens. Regen prasselt auf unsere Zelte. So wachten wir am siebten Tag auf. Oh Nein! Das kann doch nicht wahr sein! Sollte dieser Tag wirklich so schlimm werden wie Sonntag? Während es vor sich nieselte, bauten wir unsere Zelte ab und brachen um neun Uhr auf. Im leichten Regen fuhren wir los. Doch das Unglück ließ uns noch nicht ganz los, vor allem Oliver. Nach einem Platten stürzte er noch wegen Emils Jacke. Zum Glück überstand er all das. Danach kamen wir an einem Atomkraftwerk vorbei. Und standen in dreißig Metern Entfernung von den Kühltürmen. Darauf fuhren wir durch eine Schafsherde und retteten einen Ziegenbock, der sich in einem Baum verfangen hatte. Schließlich öffnete sich sogar der Himmel und es schien die Sonne. Endlich könnten wir wieder einmal richtig schnell fahren. Doch wohin? Das entschieden wir in einer Pause. Anstatt langsamer und gemütlicher zu fahren, entschlossen wir uns das hohe Tempo zu halten. Denn die Zeit wird knapp. Freitags ist Streik, donnerstags müssen wir zurück, mittwochs muss also das Mittelmeer erreicht sein. Doch darauf gingen Herr Nezis Vorderbremsen kaputt. Und auch Jonas musste unsere Kranken mit dem Tandem schleppen. Nachdem wir im Supermarkt waren, fuhren wir weiter. Kurz bevor wir jedoch den Campingplatz erreichten, bogen wir falsch auf einen Schotterweg ab, den wir dann wieder zurück fahren musste. Am Ende kamen wir dann doch alle wohlbehalten nach 142 km Strecke auf dem Campingplatz an.

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TAG 6 - Es ist übrigens Regen angesagt...

Fast alle haben gut geschlafen! Nicht üblich bei nächtlichem Dauerregen...
Es regnet weiter in Strömen, die Berge um uns herum sind bis auf 700 m Meereshöhe verschneit! Südfrankreich haben wir uns anders vorgestellt. Es sind 6 Grad.

Der Plan ist nun, die Zeit im von uns in Beschlag genommenen Militärzelt damit zu verbringen, den Regen abziehen zu lassen, um dann noch knapp 100 km gen Süden zu radeln. Um 13.00 Uhr kommen wir dann wirklich los. Und tatsächlich schaffen wir es nach anfänglichen Problemen mit diversen Schaltungen und Ketten. Der gestrige Tag hat uns das Öl förmlich aus den Ketten gesaugt. Alles rattert und klappert. 

Den Abend verbringen wir mit überaus freundlichen Campingplatzbetreibern in Charmes sur Rhône. Für die kommende Nacht und den nächsten Morgen ist übrigens Regen angesagt...

TAG 3

TAG 5 - 125 km bei 7 Grad und Dauerregen

Wir wachten sehr früh auf,
Es war kalt doch trocken
Und wir konnten folglich auch
Im Trockenen auf dem Fahrrad hocken.

Doch eine Katastrophe kündigte sich an!
Durch Nieselregen und Gegenwind
Wussten wir auch schon geschwind:
Jeder Lehrer und jedes Kind
Wird nass und hoffentlich nicht krank

Die Radwege wurden echt sehr rau  
Und jedes Schlagloch tat weh, wie Sau
Doch Caspar und Jonas hatten
Zu allem Überfluss noch 'nen Platten

Ein kleiner, spitzer Gegenstand,
Der sich tief im Schlauch befand
War Grund dafür, aber dann
Hatte die Gruppe Flickzeug zur Hand
Und wir fuhren weiter am Rand
Eines Flusses durch das
Französische Land
Und wurden nass...

Immer schlimmer wurde der Regen
Und dass er aufhöret? Von wegen!
Weg pustet der Wind uns und unsre Sachen
Gott lobe mir Herr Mikuletz Windschatten!

In Lion sind wir dann angekommen
Dort hat Caspar seinen Zug genommen
Der Rest hat gerastet und etwas gegessen
Getrocknet, doch nicht erholt
Zumindest nicht zu vollem Ermessen

Ein lange, doch verdiente Pause
Die Kälte lies wünschen, man wäre Zuhause
Doch nach einer stunde war klar:
Wir müssen wieder weiter fahrn

Der Regen ließ immer noch nicht nach
Und immer mehr Wasser brach 
Aus den Wolken an diesem Nachmittag.
Dreckig und nass war die Straße 
Und alle Fahrräder litten in großem Maße 

Herr Nezis Bremse ging vor die Hunde 
Darauf reparierte man sie für 1/4 Stunde
Und hatte alles abgecheckt
Leider ohne merklichen Effekt 
Ohne Ergebnis war die Pause vorbei
Aber deswegen hat man von den Bremsen ja zwei.

Der Weg führte durch einen Park 
Doch so schön das jetzt auch klingen mag,
War dieser gespickt mit Schranken 
Vor denen wir immer eine Weile standen

Das Tandem hatte viele Schwierigkeiten:
Auch dieses konnte die Hindernisse nicht vermeiden.
Park und Schranken überwunden,
Waren wir fast angekommen
Und nach gefühlt 200 Stunden,
Haben wir den ersten Campingplatz genommen

Den wir fanden Und spontan unser Ziel nannten
Das Abendessen hatte gut geschmeckt 
Erschöpft wanken wir ins Bett 
Der Regen tröpfelte aufs Dach 
Sowohl vor als auch nach dem Schlaf 

125 km bei 7 Grad und Dauerregen!!!

TAG 3

TAG 4 - Es ist Regen angesagt...

Die Wettervorhersage für heute ist vielversprechend! 25 Grad, viel Sonne und dazu eine tolle Strecke vor uns. 130 km bis Cluny sind geplant. Da für morgen und übermorgen das Wetter schlecht angesagt ist, planen wir allerdings in Chalon sur Saône die Strecke um und bleiben an der Saône bis Crêches-sur-Saône etwas südlich von Macon. Am Ende werden es 146 km sein, die wir gefahren sind!Wir haben mehr Strecke gemacht als gedacht und haben damit hoffentlich für den regnerischen Tag morgen an dem wir durch Lyon müssen „vorgesorgt“. Mittags konnten wir an der Saône tränende Weiden beobachten. In der schwülen Luft tropft es unter den Bäumen als ob es regnet! 470 km sind wir schon gefahren! Die Muskeln jucken, der ein oder andere Sonnenbrand ist eingefahren aber die Grundstimmung ist gut. Die nächsten 2 Regentage werden die Entscheidung bringen! Angesagt ist sehr sehr viel Regen und Temperaturen zwischen 7 und 10 Grad. Es wird spannend!

TAG 3

TAG 3 - Guten Morgen, liebe Sonne

Am Freitag wollten wir um halb acht losfahren, denn wir hatten eine lange Etappe von 130 Kilometern vor uns. Nachdem wir beim Bäcker Pains au Chocolat gekauft haben, machten wir uns also um halb neun auf den Weg. Zuerst führte uns dieser weiter durch das Tal des Doubs. Wir konnten endlich die Handtücher in der Sonne trocknen. Unsere erste Pause machten wir dann in Besançon auf dem Markt, wo wir uns mit allem Nötigen eindeckten: Wichtig war vor allem Baguette und Käse für die Mittagspause.Dann hielten wir in Dôle, einer kleinen Stadt,  wo wir die schlammige mittelalterliche Quelle der Stadt besuchten.

Nach diesem schönen Tag  hatten wir leider alle Sonnenbrand. Ankunft um 19.30 in St. Jean de Losne. Schön war es!

Mitten durch französische Erdbeerfelder

TAG 2 Entlang am Canal du Rhône

Heute sind wir nach einem kurzen Croissant-Frühstück im Regen von Mulhouse aus losgefahren. Den ganzen Tag über führte unser Weg am Canal du Rhône au Rhin, einem alten Kanal, entlang. Zuerst mussten wir, während es regnete, auf die Passhöhe der burgundische Pforte fahren. Von diesem Punkt aus geht es nur noch runter bis zum Mittelmeer!
Das Fahrradfahren ist eigentlich gar nicht so anstrengend, aber es machte (trotz gepolsterter Hose) dem Gesäß zu schaffen. Auch der Regen war für die Motivation nicht förderlich. Deshalb war es gut, dass wir in Montbéliard eine lange Pause einlegen konnten und uns an einigen Dosen Panaché (<1% Alkohol) erfreuten.
Danach erreichten wir das Tal des Doubs, was sehr schön ist, weil es tief im Jura eingeschnitten ist. Trotz einiger Regenschauer kamen wir schon um sechs Uhr und nach 115 km an unserem Campingplatz in Baume an.

Mitten durch französische Erdbeerfelder

TAG 1 Mitten durch französische Erdbeerfelder

Der erste Tag unserer Studienfahrt, unserer Fahrt in den Süden Frankreichs lief sehr gut: Um zwei Uhr brachen wir vom FG auf. Bei gutem sonnigen Wetter fuhren wir durch Erdbeerfelder, wo wir auf dem Boden liegende Erdbeeren aßen. Wir überquerten den Rhein in der Nähe des AKW Fessenheim und legten noch einen Schlenker ein, um es näher zu Gesicht zu bekommen. Der weitere Weg fuhr sich sehr gut und wir kamen nach längerer Fahrt durch einen Wald an den Rhein-Rhône-Kanal in ca. 15 Kilometer Entfernung von Mulhouse. Am Kanal war ein alter französischer Weltkriegspanzer ausgestellt, dem auch heute noch jemand zum Opfer fallen sollte: Justus' rechter Handschuh fiel in eine Lüftungsluke des ansonsten verschlossenen Panzers und konnte nicht mehr gerettet werden. Nach einer kleinen Pause fuhren wir am Kanal entlang weiter und erreichten Mulhouse ohne weitere Zwischenfälle.

Am Abend erhielten wir auf wundersame Weise die Schlüssel zum Eingangstor des Campingplatzes. Mit dieser neuen Freiheit machten wir uns auf den Weg über eine Brücke zu lauter fröhlicher Musik, wo wir freundlich empfangen wurden und mitmusizierten.


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