Lesebühne - Literarische Schreibwerkstatt

15.11.2019 Uhr

Lesebühne - Literarische Schreibwerkstatt

Ende Oktober 2019 veranstaltete die Klasse 10B unter der Leitung ihres Deutschlehrers Herrn Heitmann eine Lesebühne. Elisa Ruhstorfer (10B) berichtet.

Ehrlich gesagt war unsere Begeisterung zunächst eher verhalten – freundlich ausgedrückt – denn weder hatten wir Lust viel zu schreiben, noch fühlten wir uns wohl bei der Vorstellung, unsere Texte in der Öffentlichkeit vorzutragen.

Als wir zur weiteren Vorbereitung für unsere Lesebühne am Profiltag einen zweistündigen Autorenworkshop mit den beiden Kleinkünstlern Jonathan Löffelbein und Lukas Diestel machten, hatten wir aber schonmehr Spaß am Literarischen Schreiben entwickelt, als noch zu Beginn des Schuljahres. Den Rest des Profiltages haben wir in Vierer- oder Fünfergruppen weitere Texte verfasst und alte Texte überarbeitet. In den Gruppen sollten wir immer jede/r je einen eigenen Text schreiben, die Texte untereinander sollten durch einen Aspekt wie etwa die gleiche Gattung oder eine Person, die in jeder der Geschichten auftaucht, verbunden sein. Nach dieser Vorbereitung mussten nur noch ein paar Einzelheiten geklärt werden und schon konnte die Lesebühne, zu der wir unsere Eltern und Lehrer einluden, losgehen.

Der Abend begann mit einem kleinen musikalischen Auftakt, begleitet von einer Ukulele sang ein spontan gebildetes Trio (Elisa, Charlotte und Carla) den ABBA-Hit „Chiquitita“. Danach informierten unsere Moderatoren Darius und Damian mit einer kleinen Anmoderation, wie es zu der Veranstaltung gekommen war.

Lesebühne - kreative Schreibwerkstatt der 10B

Tiny Tales und Dystopien

Die ersten Texte des Abends waren sogenannte Tiny Tales. Diese sind eine ganz besondere Textgattung, weil sie nämlich das Twitter-Format, also maximal 140 Zeichen, nicht überschreiten dürfen. Dadurch lassen sie einem aber viel Raum zum Interpretieren. Die Tiny Tales wurden von Tim, David, Oskar, Nino, Jona und Emil verfasst und vorgelesen. Die nächste Geschichte von Marc, Darius, Damian und Moritz führte unser Publikum auf einen fremden Planeten, der zweimal aus der Sicht der Einheimischen  und zweimal aus der Sicht von faszinierten, in dieser fremden Welt gestrandeten Menschen beschrieben wurde. Nach einigen weiteren Tiny Tales entließen wir unser Publikum in die verdiente Pause, in der es zur Stärkung Bretzeln und Getränke zu kaufen gab.

Nach der Pause ging es weiter mit den Texten von Carla, Clara, Charlotte und Paul, die von einem zerstörten Vancouver berichten. Die letzten Geschichten des Abends von Luca, Elisa, Johanna und Henry waren dann nicht ganz so bedrückend. Es ging hierbei um eine Familie, die einen Tagesausflug am Strand macht, wobei sich nach und nach enthüllt, dass die Familie nicht ganz so ist, wie sie auf den ersten Blick vielleicht zu sein scheint.

Alles in allem – fand ich – war es eine gelungene Unterrichtseinheit. Es war eine angenehme Abwechslung, im Unterricht mal nicht ganz so viele Vorgaben zu haben und so seiner Kreativität freien Lauf lassen zu können. Wahrscheinlich ist deshalb auch unser Missmut gegenüber der Lesebühne immer mehr geschrumpft. Manchmal muss man halt über seinen eigenen Schatten springen, um etwas Neues zu entdecken.

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