Physikunterricht digital: Mondphasen mittels Augmented Reality

14.02.2019 Uhr

Physikunterricht digital: Mondphasen mittels Augmented Reality

Die Klasse 7B hat im Physikunterricht bei Herrn Dr. Bronner mit Hilfe von Augmented Reality das Zustandekommen der Mondphasen erlernt.

Nach einer kurzen lehrerzentrierten Einführung in die App solAR ging die gesamte Klasse zum Erforschen des Sachverhaltes in die die Aula. Dort konnten die Lernenden über ihr eigenes Tablet die Konstellation „Sonne, Erde & Mond“ oder „Erde & Mond“ als laufende Animation so groß wie gewünscht mitten in die leere Aula projizieren. Zur Beobachtung des Mondes sind die Schülerinnen und Schüler mit ihrem eigenen Tablet individuell durch die Aula gelaufen und konnten so verschiedene Positionen im Weltall einnehmen. Für die Ergebnissicherung mussten aus der Perspektive der Erde acht Bilder des Mondschattens fotografiert und im digitalen Versuchsprotokoll an den entsprechenden Positionen auf dem Übersichtsbild zugeordnet werden.

Erde und Mond in der Aula

Physikunterricht digital: Mondphasen mittels Augmented Reality

Im Anschluss an die virtuelle Erarbeitung mussten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7B mit Hilfe einer Vorlage ein Daumenkino zum Thema Mondphasen gestalten. Den Lernenden war dabei freigestellt, wie viele Bilder das Daumenkino enthalten soll. Das fertige Produkt musste schließlich fotografiert und als Bild in das digitale Versuchsprotokoll eingefügt werden.   

Als Hausaufgabe mussten die Schülerinnen und Schüler das Zustandekommen einer Mondfinsternis und einer Sonnenfinsternis innerhalb der App nachstellen. Dazu kann in der Konstellation „Erde & Mond“ die Achse des Systems verändert werden. Wiederum sollten Bilder des Naturphänomens fotografiert und mit einer eigenen Erklärung sowie einer Skizze in das digitale Protokoll eingefügt werden. 

In der nächsten Unterrichtsstunde wurden alle Protokolle dem Lehrer als PDF-Datei übergegeben:
Hier einsehbar das Protokoll von Vanessza Kovàcs aus der Klasse 7B (Download PDF).

Leider besitzt die App noch astronomische Ungenauigkeiten: So sind die Skalierungen uneinheitlich, die Bahnen nicht elliptisch und die Bahnneigung des Mondes fehlerhaft. Die jungen Autoren der App sind sehr offen für Verbesserungsvorschläge und möchten diese in den nächsten Versionen der Bildungs-App einarbeiten. Trotz der noch vorhandenen fachlichen Defizite lässt sich der Physikunterricht mit der App solAR bereits zum jetzigen Zeitpunkt wirkungsvoll gestalten.

Patrick Bronner 

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