Sarah Kohlhase ist Denkt@g-Preisträgerin 2020/21

12.09.2021 Uhr

Sarah Kohlhase ist Denkt@g-Preisträgerin 2020/21

Für ihre Dokumentararbeit „AUF DER ANDEREN SEITE " wurde unsere ehemalige Schülersprecherin und Abiturientin Sarah Kohlhase in Berlin am vergangenen Montag, 6. September 2021 beim bundesweiten Jugendwettbewerb „DenkT@g“ der Konrad-Adenauer-Stiftung mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

 
 
Dr. Felix Klein (Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung), Sarah Kohlhase, Prof. Dr. Norbert Lammert (Bundestagspräsident a.D.)
Dr. Felix Klein (Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung), Sarah Kohlhase, Prof. Dr. Norbert Lammert (Bundestagspräsident a.D.)
 
 

AUF DER ANDEREN SEITE - der FG-Schüler Heinrich Rosenberg

Im Rahmen des Seminarkurses Dokumentarfilm "METAMORPHOSEN. DASEIN IM WANDEL" im Schuljahr 2019/2020 hatte Sarah Kohlhase in einem beeindruckenden Dokumentarfilm die FG-Initiative zur Umbenennung des Heinrich-Rosenberg-Platzes vor unserer Schule begleitet und dokumentiert. Sarah war auch bei der entscheidenden Gemeinderatssitzung am 3. März 2020 der Stadt Freiburg zugegen, auf der die Umbenennung nach Jahren intensiver politischer Diskussion schließlich beschlossen wurde. Im Beisein des Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, Dr. Felix Klein und des Bundestagspräsidenten a.D. Prof. Dr. Norbert Lammert wurde sie nun für ihr Projekt AUF DER ANDEREN SEITE mit dem ersten Platz geehrt. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert. Die Hälfte des Preises stiftet Sarah an den kommenden Seminarkurs Dokumentarfilm am FG.

 
 

Wettbewerb zu Fragen von Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit

Beim bundesweiten Internetwettbewerb "denkt@g" unter Schirmherrschaft des Bundestagspräsident a.D. Prof. Dr. Norbert Lammert werden junge Menschen in ganz Deutschland dazu aufgerufen, sich mit der Erinnerung an Shoa und NS-Diktatur, aber auch mit aktuellen Fragen von Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit auseinanderzusetzen. Ausrichter des Wettbewerbs ist die Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin.

 
 

Festliche Preisverleihung in Berlin durch die Konrad-Adenauer-Stiftung

Sarah hat sich sehr über die Wertschätzung in Berlin gefreut und berichtet vom Moment der Auszeichnung: "Ich war zwar sehr aufgeregt, aber als mir dann Prof. Dr. Lammert gratulierte und mich direkt fragte, wie mich dieses Projekt denn politisch geprägt habe, ging es auch wieder. Ich erzählte von der hitzigen Gemeinderatssitzung und meinem Gefühl der Machtlosigkeit dort oben auf der Empore und dass ich mich künftig gerne mehr einmischen würde."
Bundeweit waren im Zeitraum 2020/2021 rund 50 Projekte eingereicht worden, die trotz der bleiernen Zeit des Pandemiestillstands von einem großen Engagement der jugendlichen Teilnehmer zeugen. Der Wettbewerb wurde vor zwanzig Jahren anlässlich des Holocaustgedenktages (27. Januar) ins Leben gerufen. Mit einem beeindruckenden zweieinhalbstündigen Festakt wurden insgesamt 14 jugendliche Preisträger geehrt und kamen anlässlich der Feierstunde in direkten Kontakt mit dem Bundestagspräsidenten a.D. 

 
 

Preisträger des Friedrich-Gymnasiums

Teilnehmer des 'Seminarkurses Dokumentarfilm' des Friedrich-Gymnasiums wurden beim alle zwei Jahre veranstalteten Denkt@g-Wettbewerb der KAS mit Sarah Kohlhase (1. Platz, 2021), Jakob Ortmann (2. Platz, 2016), Elena Muggenthaler (2. Platz, 2014) und Maximilian Weibel (3. Platz, 2012) bereits viermal ausgezeichnet. 

Gregor Delvaux de Fenffe

 
 
 
 

Galerie zur Preisverleihung [Rechte: KAS Berlin 2021]

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