Exkursion im Distanzunterricht: Auf digitale Entdeckungsreise ans Kap der guten Hoffnung

13.02.2021 Uhr

Exkursion im Distanzunterricht: Auf digitale Entdeckungsreise ans Kap der guten Hoffnung

Digital begab sich der Basiskurs Geographie bei Frau Kaufmann in den letzten 3 Doppelstunden des Abschluss-Halbjahres trotz Lockdown auf eine virtuelle Reise nach Südafrika und entdeckte dabei Schönes, Kurioses und Schockierendes in den verschiedenen Stadtbezirken der sogenannten „Mother City“. Frau Kaufmann berichtet.

 
 

Zwischen Tafelberg und Cape Flats

In 4 Gruppen, die sich in der Erarbeitungsphase in ihren Breakout-Rooms auf Zoom trafen, wurde mit Hilfe von Google Earth und Street View der virtuelle „Raum“ zwischen Tafelberg und den Cape Flats jenseits der bekannten Postkarten-Motive erkundet. Die übergeordnete Leitfrage, die es nach Abschluss der Exkursion und vor dem Hintergrund des Themenfeldes „Disparitäre Entwicklung“ gemeinsam zu beantworten galt, war folgende: „Inwiefern konnten in Cape Town seit dem Ende der Apartheid (1994) fragmentierende Stadtstrukturen überwunden werden und wie konnte/ könnte das gelingen?“  

Digitale Schule im Fernunterricht: Auf Entdeckungsreise ans Kap der guten Hoffnung in Corona-Zeiten

 
 

Die jeweilige Stadtteil-Expertengruppe erstellte dazu nach einer ersten geführten Erkundungsrunde für die anderen Gruppen kniffelige Rallye-Aufgaben (auf Grund der Fernunterrichts-Situation wahlweise auf Englisch oder Deutsch) und lotste die MitschülerInnen in der Abschluss-Session in einer Art Schnitzeljagd quer durch das Stadtgebiet. Dabei fiel auf, dass abgeriegelte Villenviertel – sogenannte Gated Communities – oft nur einen Fußmarsch entfernt von den Blechhütten in den „informal settlements“ der Townships liegen und dass es in manchen Stadtteilen bis heute keine wirkliche Durchmischung verschiedener Bevölkerungsgruppen gibt, während andere Viertel wie Woodstock und Observatory sich rasant zu bunten, studentischen Hipster-Hotspots entwickelt haben.

 
 


 
 

Der aktuelle Wetterbericht aus dem sommerlichen Kapstadt (30° C, wolkenlos) und die spektakulären Aussichten in der 3D-Darstellung weckten bei einigen SchülerInnen das Fernweh und waren somit eine willkommene Abwechslung im grauen Lockdown-Alltag, auch wenn das Auseinanderklaffen der Lebensumstände verschiedener Bevölkerungsgruppen in Südafrika selbst per Fernerkundung klar erkennbar und teilweise schwer auszuhalten ist. 

 
 


 
 

Auszug aus dem Aufgabenkatalog

 
 
Digitale Schule im Fernunterricht: Auf Entdeckungsreise ans Kap der guten Hoffnung in Corona-Zeiten

 
 
Digitale Schule im Fernunterricht: Auf Entdeckungsreise ans Kap der guten Hoffnung in Corona-Zeiten

 
 
Digitale Schule im Fernunterricht: Auf Entdeckungsreise ans Kap der guten Hoffnung in Corona-Zeiten

 
 

Auszug aus den Arbeiten der SchülerInnen

 
 
Digitale Schule im Fernunterricht: Auf Entdeckungsreise ans Kap der guten Hoffnung in Corona-Zeiten

 
 

Projektübersicht (download)

 
 

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