Tablets im Unterricht? Aber ja, bitte einschalten...!

25.09.2016 Uhr

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Vom Schülerprojekt zum umfassenden BYOD-Schulkonzept: Smartphones und Tablets können den Unterricht bereichern! Vor allem in den Naturwissenschaften sind mobile Endgeräte Highend-Messinstrumente. Um das Potential von schülereigenen mobilen Endgeräten (BYOD) im Klassenzimmer spontan und pädagogisch sinnvoll einsetzen zu können wurde am Friedrich-Gymnasium Freiburg ein fünfstufiges Medienkonzept entwickelt...

Handys im Unterricht?Eigentlich verboten – aber trotzdem allgegenwärtig:
SMS-Nachrichten werden unter der Bank geschrieben, in WhatsApp wird während der Klassenarbeit über die richtige Lösung diskutiert...

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Aber es geht auch anders!Vor allem in den Naturwissenschaften sind mobile Endgeräte Highend-Messinstrumente. Zahlreiche fest eingebaute Sensoren ermöglichen unzählige Experimente. Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Gymnasiums Freiburg erforschten im Rahmen eines Kooperations-projekts mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg, wie viel MINT mit dem Smartphone möglich ist. Die über 60 verschiedenen Experimente wurden am 13.05.2015 im Rahmen einer Ausstellung an der PH präsentiert und im Anschluss auf der Homepage http://mascil.ph-freiburg.de/smartphone unter einer CC Lizenz veröffentlicht. Alle Versuche lassen sich auch mit Tablets durchführen, die jedoch bei SchülerInnen weniger verbreitet sind.

Smartphones als Mehrwert für den Unterricht Die von den Schülerinnen und Schülern erarbeiteten Experimente funktionieren mit kostenlosen Apps, integrieren den Alltagskontext, können mit verschiedenen Betriebssystemen sowie diversen mobilen Endgeräten durchgeführt werden und leisten einen wichtigen Beitrag zur Medienbildung (Leitperspektive Bildungsplan 2016 in BW). Durch den Einsatz von Mobilgeräten im Klassenzimmer kann der Unterricht individualisierter und binnendifferenzierter gestaltet werden. In Kombination mit dem Ansatz vonBringYourOwnDevice ergibt sich ein Mehrwert für die Schule, der nur durch mobile Endgeräte erreicht werden.

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Bottom-Up Konzept: Vom Schülerprojekt zum umfassenden BYOD-Schulkonzept
Nach dem Schülerprojekt erfolgte im Schuljahr 2015/16 eine Erweiterung des BYOD-Konzepts auf alle Fächer der Schule. Hierzu wurde eine schulweite WLAN-Infrastruktur installiert. Um Missbrauch zu vermeiden wurde die Schulordnung um Regeln zur Smartphone-Nutzung ergänzt. Im Oktober 2016 wird die Medienausstattung in den Klassenzimmern komplett auf BYOD umgestellt. Hierzu sollen alle LehrerInnen ein eigenes Tablet für den dienstlichen Gebrauch erhalten. Den SchülerInnen (zunächst ab Klasse 9) sollen zum mobilen Lernen verschiedene Finanzierungsmodelle für eigene Tablets zur privaten und schulischen Nutzung angeboten werden

Fazit
Der spontane Einsatz von schülereigenen mobilen Endgeräten in Kombination mit zeitgemäßen Methoden zur Individualisierung und Differenzierung ist eine Bereicherung für jeden Unterricht und steigert deutlich die Attraktivität der Schule. Das sukzessive Vorgehen in fünf Schritten erlaubt ein langsames Heranführen von SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen zum mobilen Lernen

Der Lehrerpreis 2016 in der Kategorie "Unterricht innovativ"

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