Freiburg unter Trümmern

Freiburg unter Trümmern

Der Seminarkurs „FREIBURG UNTER TRÜMMERN – Gesichter und Geschichten einer versehrten Stadt“ hatte im Oktober 2016 zur feierlichen Filmpremiere in die Aula des Friedrich-Gymnasiums Freiburg geladen,  und die Freiburger kamen. Von 18:00 Uhr an zeigten die Schülerinnen und Schüler des Kurses in einer abendfüllenden filmdokumentarischen Soirée insgesamt 13 filmdokumentarische Tableaus in 4 Sektionen mit einer Dauer von jeweils etwa 15 Minuten.

 
Freiburg unter Trümmern 2

Ein Jahr lang hatten die Teilnehmer des Seminarkurses zuvor den Abend vorbereitet, hatten recherchiert und die Filmproduktion minutiös vorbereitet. Da wurde etwa über den Luftangriff auf die Stadt Freiburg, die Operation Tigerfish gearbeitet, über die konkrete Alltagsnot der Freiburger oder die Logistik der Trümmerbeseitigung geforscht, das Schulwesen in der unmittelbaren Freiburger Nachkriegszeit unter die Lupe genommen und die Widerstandsgruppe „Freiburger Kreis“ untersucht.

 

Nach monatelangen Recherchen und intensiven Arbeiten zum Freiburg der Stunde Null im Jahr 1945 hatten die jungen Männer und Frauen durchaus den Eindruck gewonnen, mit ihren Arbeiten auf breitere Resonanz bei der Bevölkerung zu stoßen, das Interesse der Zeitzeugen an dem filmdokumentarischen Schülerprojekt war spürbar vorhanden.

Dass die Freiburger jedoch gleich so zahlreich zur Premiere ia Friedrich-Gymnasium strömen würden, hat die Veranstalter dann doch überrascht. Rund 400 Gäste füllten Aula und Vorräume, Stühle wurden aus Klassenzimmern besorgt und sogar noch Bierbänke organisiert, um möglichst alle Zuschauer in der Aula unterzubringen.

Jeder filmische Beitrag wurde von den Autorinnen und Autoren persönlich anmoderiert, in den Pausen gab es Speisen und Getränke und zur Erinnerung konnten die Zuschauer die eigens aufgelegte DVD mit sämtlichen Filmen mit nach Hause nehmen. In vielen interessanten Flurgesprächen kamen die jungen Filmemacher mit den letzten Freiburger Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs ins Gespräch, bis kurz vor Mitternacht schließlich die Veranstaltung mit vielen glücklichen Gesichtern endete.

Schulfotografin Charlotte Finger (KS1) hat den Abend für uns dokumentiert

FREIBURG UNTER TRÜMMERN
Gesichter und Geschichten einer versehrten Stadt

„Freiburg unter Trümmern – Gesichter und Geschichten einer versehrten Stadt“ – so lautete das Thema des „Seminarkurses Dokumentarfilm“ 2015/2016 am Friedrich-Gymnasium Freiburg unter der Leitung von Gregor Delvaux de Fenffe, an dem sich ein Dutzend Oberstufenschüler der Kursstufe1 beteiligten und tief in das Freiburg des Jahres 1945, das Freiburg der Stunde Null eintauchten.

2016_freiburg-truemmer_foerdererDer „Seminarkurs Dokumentarfilm“ kooperiert mit dem Haus des Dokumentarfilms Stuttgart und wurde im Schuljahr 2015/2016 in die Filmförderung Baden-Württemberg aufgenommen. Das ProjektFreiburg unter Trümmern – Gesichter und Geschichten einer versehrten Stadt wurde gefördert durch die „Stiftung kulturelle Jugendarbeit“ des Ministerium für Kultus Baden Württemberg, die medienpädagogischen Initiative „Idee BW / Kindermedienland“ des Staatsministeriums Baden-Württemberg, die Volksbank Freiburg, Madeira Freiburg und den Verein der Freunde des Friedrich-Gymnasiums.

Freiburg unter Trümmern | INTRO | Länge: 01:06


Ein Jahr lang recherchierten, dokumentierten und erarbeiteten die Seminarkursteilnehmer ihr selbständig gewähltes Thema,
erforschten und skizzierten den historischen Gegenstand in einer schriftlichen Seminarkursarbeit, filmten, realisierten und produzierten eigenständig auf Basis der Seminarkurskenntnisse ihr Thema in einer filmischen Dokumentation.

Friedrich-Gymnasium Freiburg | Seminarkurs Dokumentarfilm 2015/2016
Ein Trailer von Matteo Müller.

 

Hintergrund: „Seminarkurs Geschichte im Dokumentarfilm“:

Vom Dokumentarfilm zur Abiturprüfung

Bereits seit einigen Jahren können Oberstufenschülerinnen und -schüler des Friedrich-Gymnasiums Freiburg einen Seminarkurs belegen, in dem sie die Produktion eines Dokumentarfilms erlernen. Anschließend filmen, realisieren, und produzieren die Seminaristen eigenständig nach journalistischen Vorgaben und Kriterien und auf Basis der erworbenen Seminarkurskenntnisse ihr eigenständig recherchiertes Thema in einer filmischen Dokumentation von etwa 15 Minuten Länge. Die filmischen Realisationen werden in einer Präsentationsprüfung und einem Kolloquium vorgestellt und geprüft, die Prüfungsleistung wird im Abitur anerkannt. Zahlreiche Dokumentarfilme wurden so in den vergangenen vier Jahren abiturrelevant am Friedrich-Gymnasium realisiert.

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