Mathematik interaktiv: Flächen im Alltag

14.12.2020 Uhr

Mathematik interaktiv: Flächen im Alltag

Im Rahmen eines mehrwöchigen digitalen Unterrichtsprojekts im Fach Mathematik der Klasse 9B haben die Schüler*innen im Team die Fläche z.B. des Stadtgartens mit Hilfe von vier mathematischen Methoden bestimmt. Herr Dr. Bronner berichtet.

1. Methode:      Stadtplan - geometrische Formen anpassen
2. Methode:      Stadtplan - Kästchen zählen
3. Methode:      Google Earth - automatische Flächenbestimmung
4. Methode:      GPS-App - automatische Flächenbestimmung

Die ermittelten vier Flächengrößen mussten miteinander verglichen und die prozentuale Abweichung begründet werden. Die Präsentation der Ergebnisse erfolgte auf einem analogen interaktiven Lernposter. Aufgrund der Corona-Abstandregeln sollte das Plakat nicht live präsentiert werden, sondern mit Hilfe von zwei eigenen Videos selbsterklärend sein.


Greenscreen

   
Das erste Video musste eine persönliche Einführung in das Thema mit der Green-Screen-Videotechnik beinhalten. Im zweiten Video sollte die mathematische Herleitung der Gauß´schen Schuhbandformel innerhalb einer Power-Point-Präsentation im Team nachvertont werden. Die fertigen Videos wurden datenschutzkonform in der FG-Cloud gespeichert und mit passwortgeschützten Internetlinks öffentlich zugänglich gemacht. Der Zugriff auf die Filme erfolgte über zwei QR-Codes auf jedem Poster.

Nach einem Poster-Galerie-Spaziergang der Klasse 9b bewerteten die Schüler*innen die Plakate gegenseitig mit Hilfe eines digitalen Peer-Feedback-Fragebogens. Der Zugang zu der Online-Fremdbewertung erfolgte über den gelben QR-Code unter dem Poster.

Neben dem Peer-Feedback und einer Selbstbewertung erfolgte am Ende eine Lehrerbewertung.
Das Projekt zählt so viel wie eine Klassenarbeit.

 

Poster aus der Klasse 9B

 
 

Herleitung der Gauß´schen Schuhbandformel von Robert und Jens, 9B

Methode: Kollaborative Nachvertonung eines stummen mathematischen Beweises in Partnerarbeit.

 
 

Im Rahmen der selbstgesteuerten digitalen Projektarbeit geförderte Zukunftskompetenzen

Kreativität

Die Schüler*innen haben ein analoges Plakat designt, einen stummen Beweis motivierend vertont und ein kreatives Video mit der Green-Screen Methode gedreht.

Kritisches Denken
Die Schüler*innen haben digitale Messergebnisse vergleichen, kritisch reflektiert und die Abweichung der vier Methoden mit Hilfe der Mathematik begründet.

Kommunikation
Durch die Vertonung einer stummen Herleitung wurde die mathematische Fachsprache gefordert und gefördert.

Kollaboration
Die Schüler*innen arbeiten über mehrere Wochen im Team fachlich an stummen Videos, kreativ an analogen Postern und kommunikativ an Green-Screen-Videoproduktionen.

Diese so genannten „21th century skills“ lassen sich im späteren Arbeits- und Berufsleben durch künstliche Intelligenz kaum ersetzen und sollten deshalb schon heute immer wieder zum Bestandteil einer zeitgemäßen Schulbildung gehören.

 
 

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