Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" mit etlichen FG-Schüler/innen

03.07.2022 Uhr

Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" mit etlichen FG-Schüler/innen

Am diesjährigen Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in Oldenburg waren etliche unserer Schülerinnen und Schüler beteiligt und wurden prämiert. Cosima Brandner (9B) und Stella von Fournier (9B) berichten von ihren Eindrücken.

 Beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in Oldenburg 2022 wurden die folgenden Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Gymnasiums ausgezeichnet:

  • mit einem 1. Preis: Tabea Hutterer [Fagott]
  • mit einem mit einem 1. Preis: Mathilda Dendorfer [Violine]
  • mit einem 1. Preis: Cosima Brandner [Klavier] und Stella von Fournier [Querflöte]
  • mit einem 1. Preis: Miriam Hutterer [Violine]
  • mit einem 2. Preis: Merle Koch [Violine]

Vom Urknall bis zu 'Jugend musiziert'

Alles begann mit dem Urknall. Dann entstand unsere Galaxie, gefolgt von unserem Sonnensystem, der Erde, dem ersten Leben dort, schließlich den Menschen und deren genialer Idee, Jugend musiziert einzurichten. Dann kam der Herbst 2021 und wir – Cosima und Stella aus der 9b – beschlossen, im darauffolgenden Jahr als Duo in der Kategorie »Klavier und ein Holzblasinstrument« (wozu die Querflöte ja gehört) teilzunehmen. Gesagt, getan. Also begannen wir, die Stücke zu lernen und gemeinsam zu proben.

Vom Regionalwettbewerb zum Bundeswettbewerb 

Den Regionalwettbewerb schafften wir, die zweite Hürde, den Landeswettbewerb, überwanden wir ebenfalls – nun galt es also, am Bundeswettbewerb teilzunehmen. Wir hatten monatelang geübt, geprobt, an Vorspielen und Meisterkursen teilgenommen, waren gemeinsam zum Klavier- und Flötenunterricht gefahren, hatten wieder geübt, geprobt und daneben noch ein ungeahntes Maß an Klassenarbeiten, Tests und sonstigen Schulprojekten gestemmt, hatten fleißig die FG-Kilometerzahl beim Stadtradeln in die Höhe getrieben (vor allem Cosima, die von Sölden aus zum FG und zurück, in die Musikhochschule und zurück etc. geradelt war), hatten an Popchor und Schulorchester (Stella) teilgenommen, hatten uns wöchentlich in Musiktheorie, Rhythmik und Stimmbildung weitergebildet, hatten sogar ab und zu Hausaufgaben erledigt und alles in allem mehr geleistet, als je eine Gewerkschaft erlauben würde....

Preisträgerinnen Cosima Brandner (9B) und Stella von Fournier (9B)

Samt Hund gen Norden

Nun sollte es also nach Oldenburg gehen. Wir fuhren mit zwei Familien samt einem Hund und zwei Autos gen Norden (die armen Menschen dort sind wirklich keine Berge gewöhnt; auf einer für uns fast ebenen Autobahn warnte ein Schild vor gefährlicher Steigung), nur noch 80 km entfernt von der verheißungsvollen Nordsee. Nachdem wir während der Saalprobe die Akustik und Cosima den Flügel (dessen linkes Pedal leider leise quietschte) ausprobiert hatten, konnten wir uns noch eine halbe Stunde in einem anderen Raum mit einem kleinen weißen, leider klanglich leicht suboptimalen Klavier einspielen. Stellas Flötenlehrerin stand uns zur Seite, Cosimas Klavierlehrer stieß nach einer Nachtfahrt mit dem Auto durch etliche Staus hindurch exakt 20 Minuten vor unserem Auftritt ebenfalls dazu. Die Spannung stieg. Dann war es soweit: Am Samstag, den 3. Juni 2022 um 12:10 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit, hatten wir unseren Auftritt vor versammlter Jury und einem geneigten Publikum, das uns andächtig lauschte. Beflügelt von der leichten, nördlichen Brise gaben wir unser Bestes und spielten trotz der knarzenden Klavierbank besser als je zuvor. Der Beifall trug uns von der Bühne.

Und die Ergebnisse? Da wir in unserer Altersgruppe gegen 60 weitere Duos antraten, war mit den Ergebnissen erst ganze vier Tage später zu rechnen, eine halbe Ewigkeit. Da wir buchstäblich reif für die Insel waren, fuhren wir (Cosima und Stella mit deren Familie inklusive Hund) erst einmal nach Norderney zum Zelten – endlich hatten wir Pfingstferien. Wir hatten schon beinahe den Wettbewerb vergessen, da erreichte uns vier Tage später der Anruf von Cosimas Mutter mit dem Ergebnis: wir hatten einen unfassbaren ersten Preis gewonnen! Seither werden wir von Stellas jüngerer Schwester als Meisterinnen angesehen. Da hatte sich die Arbeit aber wirklich gelohnt, und wir waren um einige fantastische und kostbare Erlebnisse reicher geworden.


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