
10.05.2026
Die neunten Klassen berichten von ihrer diesjährigen Englandfahrt.
Dieses Jahr war es endlich so weit: Wir konnten mit der ganzen neunten Stufe nach England auf Klassenfahrt fahren. Am Sonntagmorgen um 6:30 Uhr, nachdem sich alle SchülerInnen und LehrerInnen vor dem Haupteingang versammelt hatten, konnte die Fahrt fast losgehen, doch eine Sache fehlte noch: die Busse! Wir wurden von zwei großen Bussen, die von den Busfahrern Martin und Wolfgang gefahren wurden, die ganze Woche über begleitet, doch bis dahin war kein Bus weit und breit in Sicht. Zum Glück hatten die Busfahrer genug Puffer eingerechnet, denn obwohl wir mit eineinhalb Stunden Verspätung losfuhren, schafften wir es trotzdem noch pünktlich zum Hafen von Rotterdam. Nach diesem etwas holprigen Start ging es weiter auf die diesmal sehr schwankende Fähre, denn das Wetter hatte uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir ließen uns aber nicht herunterziehen und hatten somit einen sehr schönen ersten Tag.
Am Montagmorgen hatte sich das Meer schon wieder etwas beruhigt und wir kamen sicher im Hafen von Hull an. Den ersten Tag in England verbrachten wir in Chester, und abends stand schon der nächste spannende Moment an: das Kennenlernen der Gastfamilien, die ebenfalls in Chester wohnten. Während der gesamten Woche waren wir in unseren Gastfamilien untergebracht; dort wurden wir sehr freundlich empfangen und fühlten uns gut aufgehoben. Die Unterbringung bot uns die Möglichkeit, den Alltag vor Ort kennenzulernen und weitere Eindrücke über das Leben in England zu sammeln.
Nach der ersten Nacht bei den Gastfamilien und dem Frühstück ging es für uns mit dem etwas gewöhnungsbedürftigen Lunchpaket, welches wir jeden Tag mitbekamen, nach Manchester. Unser erster Stopp in Manchester war das Imperial War Museum, welches sehr interessant war. Bis auf einen kurzen Vorfall, bei dem wir beinahe evakuiert wurden, da jemand seine Kameratasche liegen gelassen hatte und Verdacht auf einen Anschlag bestand, konnten wir das Museum selbstständig besichtigen und anschließend in Gruppen Manchester erkunden.

Am Mittwoch stand ein besonderes Highlight an: die Wanderung in Wales. Nachdem unsere Gastfamilien uns vom schlechten Wetter der letzten Woche in Wales erzählt hatten, wurden wir dort vom Wetter überrascht – statt der erwarteten Bedingungen konnten wir bei strahlendem Sonnenschein und bester Sicht die Landschaft genießen. Bevor die große Wanderung bevorstand, die nur ein Teil der Gruppe machte, gab es noch eine Pause an einem See, in dem manche sogar eisbadeten. Die andere Hälfte der Gruppe wanderte wieder zu den Bussen zurück und durfte sich in der Nähe eine Stadt an der Küste anschauen. Die Wanderung bot einen eindrucksvollen Kontrast zu den Städten und bleibt sicherlich vielen in besonderer Erinnerung.

Am Donnerstag fuhren wir gemeinsam nach Liverpool und schauten uns zuerst die Beatles-Tour an; anschließend konnten wir wieder in Gruppen selbstständig die Stadt erkunden. Nachmittags durften wir dann entscheiden, ob wir eine Wanderung am Strand oder eine Stadiontour im Anfield-Stadion machen wollten. Abends wurde uns dann bewusst, wie schnell die Zeit vergangen war, denn unsere letzte Nacht bei den Gastfamilien stand bevor.

An unserem letzten Tag in England fuhren wir nach York und durften auch dort selbstständig die Stadt erkunden. Neben der berühmten „Winkelgasse“ gab es noch einige schöne kleine Läden, in denen viele noch ein paar Mitbringsel für Familie oder Freunde kauften. Am Abend ging es für uns schon auf die Fähre (diesmal war die Überfahrt deutlich angenehmer) und morgens ging die Fahrt nach Freiburg wieder los. Abends kamen wir wieder am FG an, wo unsere Eltern schon auf uns warteten. Auch wenn wir uns auf zuhause und unsere Familien freuten, wären wir trotzdem gerne länger geblieben – da waren wir uns alle einig.
Am Ende können wir auf jeden Fall sagen, dass die Vorfreude die seit der 5. Klasse gestiegen ist, sich definitiv gelohnt hat und unsere Erwartungen mehr als erfüllt wurden. Abschließend lässt sich sagen, dass diese Englandfahrt für und alle eine sehr bereichernde und eindrucksvolle Erfahrung war, deshalb danken wir dem Organisationsteam, allen die es uns möglich gemacht haben diese Reise zu machen, aber vor allem möchten wir herzlich Frau Kaufmann danken, da sie sich mit großem Engagement für die Planung und Durchführung eingesetzt hat und ohne ihren Einsatz diese Fahrt so nicht möglich gewesen wäre.
Julika Reinsch (9c) / Lara Vogeler (9c)