
01.06.2026
In Zeiten politischer Umbrüche, globaler Krisen und hitziger Debatten gibt es einen Ort, an dem die Welt noch in Ordnung ist: die Popchorkratie. Steffen Jahnke berichtet.
Hier regieren keine Parteien, sondern Partituren; keine Ministerien, sondern Melodien; und die einzig notwendige Opposition sind die Gegenstimmen im Alt und Tenor.
Für zwei Abende übernimmt der Popchor des FG in der Aula die Regierungsgewalt und lädt ein zu einer musikalischen Staatsform, in der Harmonie nicht verordnet, sondern gesungen wird. Die Popchorkratie kennt klare Prinzipien: Gleichheit aller Stimmen, freie Entfaltung der Dynamik und das unveräußerliche Recht auf Ohrwürmer. Die Wahlbeteiligung liegt bei 100 %, denn wer einmal im Saal sitzt, wird automatisch Teil des klangvollen Gemeinwesens.
Man darf sich auf ein Programm freuen, das mit Augenzwinkern politische Begriffe musikalisch umdeutet: Es werden Koalitionen aus Sopran und Bass gebildet, Gesetze im Dreivierteltakt verabschiedet und hitzige Debatten nach dem Call-and-Response-Prinzip geführt. Die Popchorkratie ist ein System, das nicht spaltet, sondern verbindet. Ein System, das nicht polarisiert, sondern moduliert. Und ein System, das beweist: Wenn schon jemand regiert, dann bitte mit Groove, Humor und Herz...
Wir laden herzlich ein, zur Popchorkratie, wo der gute Ton herrscht!
Samstag, 13. Juni 2026, um 19.00 Uhr
Sonntag, 14. Juni 2026, um 17.00 Uhr
in der Aula des Friedrich-Gymnasiums.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Leitung: Steffen Jahnke