Klasse 5A gewinnt Weihnachts­päckchen-Aktion 2015

18.12.2015 Uhr

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Auch dieses Jahr startete unsere Schule eine Weihnachts­päckchen-Aktion für Menschen in der Ukraine, die unsere Hilfe dringend benötigen. Die meisten Päckchen hat mit Abstand die Klasse 5A geliefert: 19 Stück5, die noch nachgeliefert wurden). Die Klasse 5A gewann so einen Weckmann pro Kind. Auf Platz 2 kam die Klasse 6B mit 14 Päckchen

Ulrike Brauns, Initiatorin der Aktion und Mitglied des Elternbeirats, berichtet:

"133 Päckchen haben wir in diesem Jahr verladen und für das FG zum Einlädele gebracht. Eine Familie war mit dem Packen nicht fertig geworden und brachte die restlichen 5 Pakete noch direkt zum Einlädele. Somit können wir 2015 ganze 138 gesammelte Päckchen vermelden! Das ist ein großer Erfolg, wir haben die 81 von 2013 deutlich übertroffen. Ich danke allen ganz herzlich, die engagiert mitgeholfen haben beim Werben für die Aktion, dem morgendlichen Einsammeln, dem Verladen ins Auto, beim Ausladen beim Einlädele gerade eben und natürlich allen, die die Päckchen bestückt und verpackt haben! Ich hatte das Gefühl, dass alle Beteiligten auch Spaß dabei hatten und von weihnachtlicher Vorfreude angesteckt wurden. So waren auch die Jungs der 9a, die die Päckchen eingeladen haben, sichtlich beeindruckt und erfreut bei der Menge, die sie aus der Schule rausgetragen haben. Unser Auto war komplett gefüllt, ein schönes Gefühl auch für mich, mit so einem Auto durch die Stadt zu fahren."

Hintergrund

  Schöne und beeindruckende Begegnungen auf der Ukrainereise (Reisebericht der letzten Ukraine-Reise von Herrn Volker Höhlein, Leiter des Einlädele) Viele Familien helfen Flüchtlingsfamilien

Die 19. Ukraine-Reise geht zu Ende. Es waren schöne Begegnungen im Vaterhaus bei Kiev, im Seniorenzentrum in Vatutino und im Kinderhaus Perlina in Ivanovka. Beeindruckt hat mich, wie die Menschen dort mit der immer schwieriger werdenden Situation zurechtkommen. Dabei übernehmen sie nicht nur für sich selber und ihre Familien Verantwortung, sondern auch noch für andere Kinder, für Senioren und für ganze Projekte. Ihr Gottvertrauen hilft ihnen dabei sehr. Hautnah spürbar wurde die Situation der Flüchtlinge durch die Begegnung mit Familie Savalni aus Pervomaisk. Dort wütete im Juli und August ein großes Gefecht zwischen russischen Separatisten und der ukrainischen Armee. Über 70 Prozent der Stadt wurden dabei von russischen Fassbomben und durch die sogenannte „Glühende Sonne“ (einem unglaublich zerstörerischen, russischen Raketenwerfer) vernichtet.

Auch das Haus der sechsköpfigen Familie Salalni wurde zerstört. Vadim ist Pastor einer 80-köpfigen Baptisten-Gemeinde. Am 9. August mussten sie flüchten. Zurück geblieben sind nur einige ältere Menschen, die nicht wegwollten. Die Odyssee ging von Lemberg über Cherkassy nach Kiev und schließlich nach Butscha, circa 30 Kilometer westlich von Kiew. Dort leben sie seit dem 28. September im Haus von Valentin Linevych, unserem Übersetzer und Ukraine-Reiseorganisator. Viele weitere Familien haben in der Gegend eine Familie gefunden, die sie aufgenommen hat. Der Pastor besucht die Familien und besorgt Lebensmittel von den hiesigen Baptisten für seine Gemeindemitglieder und für die Zurückgebliebenen im Osten. Zusammen mit seinem Diakon fährt er einmal in der Woche mit einem VW- Bus voller gespendeter Sachen bis nach Solotoe an die innerukrainische Grenze. Dort werden die Sachen dann in kleineren Autos über die Grenze geschmuggelt. An eine Rückkehr ist erst einmal nicht zu denken, da zum einen das Haus und die Gemeinde völlig zerstört sind und zum anderen herrscht dort Anarchie. Die russischen Befehlshaber haben ein Versammlungsverbot für Christen erlassen. Außer der orthodoxen Gemeinde darf sich niemand zum Gottesdienst versammeln. Geflohene ukrainische Christen werden von der zurückgebliebenen, prorussischen Bevölkerung als Verräter verunglimpft.

In diesem Jahr wollen wir verstärkt Weihnachts- und Lebensmittelpakete in den Osten der Ukraine schicken und dort Kinder, Familien und Senioren beschenken. Vielen Dank an alle, die sich hier mit Geschenken und Geldspenden beteiligen.

Außerdem benötigen wir:

Warme Winterkleidung, warme Winterschuhe, Waschmittel, Windeln, Decken, Bettzeug, Bettdecken und Kissen, Fahrräder, Werkzeug.

Ihr Volker Höhlein

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