Klasse 9A in Grenoble

24.07.2013 Uhr

10 Jahre deutsch-französischer Schüleraustausch mit der EPA

Wir, die Klasse 9A, durften sechs unvergessliche Tage in Grenoble bei unseren französischen Austauschpartnern verbringen

Grenoble ist eine kleine, von Bergen mit schneebedeckten Gipfeln umgebene Stadt, im Osten Frankreichs

Wir fuhren am Sonntag, früh morgens, in Freiburg vor dem FG ab. Als wir eine sechsstündige Busfahrt hinter uns gebracht hatten, erreichten wir schließlich die EPA, école des pupilles de l’air, die Schule unserer französischen Austauschpartner. Nach einem herzlichen Empfang wurden wir in unsere Zimmer geführt, dort ruhten wir uns erst mal aus und unterhielten uns über unsere ersten Eindrücke vom Internat. Gleich am Abend konnten wir dann die Gewohnheiten der Schule kennenlernen. Wir bekamen mit, wie die besten Schüler Frankreichs, die dort ebenfalls in der Schule wohnten, zum Abendessen marschierten und gleichzeitig in einem tollen Gesang die Nationalhymne sangen. Wir mussten gepflegte, lange Kleidung tragen und die Mädchen mussten ihre Haare zusammenbinden. Die Franzosen trugen ihre Uniform.

Am nächsten Tag wurden wir mit einem feierlichen Frühstück von den Franzosen, Offizieren und der Schulleitung nochmals empfangen. Anschließend wurden wir von einem der vielen Offiziere durch das Schulgelände geführt. Am Nachmittag fand ein Sportwettkampf zwischen deutschen und französischen Schülern statt. Bei Fußball, Frisbee und Volleyball amüsierten wir uns alle köstlich und freuten uns auch über die anschließende Siegerehrung, von der wir gleichmal drei stolz verdiente Pokale mit nach Hause brachten. Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Echirolles, ein Nebenort von Grenoble. Dort hatten wir viel Spaß beim Bowling.

Auch der Dienstag sollte uns genauso viel Spaß bringen, denn es war ein Ausflug zur Bastille von Grenoble geplant. Und wie es sich nach einem zwar anstrengenden,  jedoch auch sehr abwechslungsreichen, schönen Aufstieg zur Bastille ergab, genossen wir einen wunderschönen Ausblick über ganz Grenoble. Nach einem Picknick fuhren wir mit einer Seilbahn wieder nach unten. Nach einer aufregenden Führung durch die Altstadt hatten wir eine Stunde Freizeit,  in der einige Grenoble weiter erkundeten, einkauften oder sich einfach auf eine Terrasse der vielen Cafés setzten und ein Eis genossen. Am Nachmittag durften wir zwischen verschiedenen Aktivitäten vom EPA entscheiden. Sogar eine Party wurde für uns organisiert, bei der wir dann auch die letzte vom Tag übriggebliebene Energie verbrauchten. Höchste Zeit für eine gute Nacht! Dass wir uns in der Nacht gut erholten war wichtig, denn am darauffolgenden Morgen erwartete uns ein Besuch im Unterricht der französischen Schüler. Der französische Unterricht brachte uns einige neue Erfahrungen wie das Verhalten, die Lehrer oder die Gestaltung des Unterrichts. Nach einem Mittagessen im Mess fuhren wir noch mal in die Stadt von Grenoble. Da wurden wir in gemischte Gruppen eingeteilt und bekamen noch einmal die Möglichkeit, in Grenoble Zeit zu verbringen. Nach der Rückkehr ins EPA freuten wir uns alle auf ein Abendessen.

Am Donnerstag wurden wir sanft von Sonnenstrahlen geweckt. Nach dem Frühstück trafen wir uns alle gut eingecremt beim Bus, der uns zum Lac d’Annecy brachte. Nach einem kleinen Zwischenstopp, bei dem Frau Rösing und Herr Delvaux de Fenffe noch viel Wasser für uns kauften, kamen wir an den See. Nach einer spannenden Stadtführung durch diverse Kirchen, Keller und aufgearbeitete Ruinen, genossen wir nach einem leckeren Picknick ein atemberaubendes Panorama auf einem Boot auf dem See. Wir waren begeistert von dem Panorama, welches von türkisem, klarem Wasser, über schneebedeckte Bergspitzen bis hin zu dem unglaublichen Wetter einfach fantastisch war! Nachdem wir alle ganz perplex und die ein und anderen auch mit Sonnenbrand zurückkamen, stand uns ein festliches Abendessen mit allen Schülern, Lehrern und der Schulleitung bevor.

Wir alle erschienen festlich gekleidet zu einem netten Empfang, bei dem wir mit Reden für die schöne Zeit in Grenoble dankten. Nach einer großartigen Vorspeise und Hauptspeise, sogar die Vegetarier bekamen ein tolles Extra-Menü, kam das Highlight. Zu Ehren der deutsch-französischen Freundschaft und unserem, mittlerweile seit 10 Jahre bestehenden Austausch zwischen der EPA und dem FG wurde uns eine prachtvolle deutsch-französische Torte serviert, die Frau Rösing-Lemaître gemeinsam mit dem Colonel der Basis Jean-Xavier Chabane und im Beisein des Direktors der EPA, Proviseur Claude Roger, feierlich anschnitt. Ein gelungener Abend, der noch bis spät in die Nacht andauerte.

Der nächste Tag war der Tag der Abreise. Die Mienen der Schüler und Lehrer waren getrübt. Es war schließlich eine tolle Zeit. Wenn man auf die Fotos, die die wunderbaren Momente der Ausflüge und Situationen festhalten, schaut, kann man sich nur erfreuen. Schließlich brachte uns der Bus wieder zurück nach Freiburg in unsere Heimat, wo wir doch ganz froh waren, unsere Familien wieder zu sehen.

Rundum war es ein sehr schöner Austausch, bei dem viele neue Erfahrungen schöpfen und ihre Sprachkenntnisse verbessern konnten. Wir danken nochmals der wundervollen Organisation und der angenehmen Betreuung von Frau Rösing und Herrn Delvaux de Fenffe

Annika Krug, 9A

Link: FG-Besuch der EPA-Schüler im Dezember 2012 in Freiburg (Quelle: EPA)

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