KS1-Exkursion zum Haus des Dokumentarfilms, Stuttgart

08.02.2016 Uhr

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Freiburg unter Trümmern – Gesichter und Geschichten einer versehrten Stadt“ – so lautet das Thema unseres diesjährigen Seminarkurs Dokumentarfilm an dem sich dreizehn FG-Schüler aus der KS1 beteiligenund in das Freiburg des Jahres 1945, der Stunde Null eintauchen. Da wird etwa über den Luftangriff auf die Stadt Freiburg, die Operation Tigerfish gearbeitet, über die konkrete Alltagsnot der Freiburger oder die Logistik der Trümmerbeseitigung geforscht, das Schulwesen in der unmittelbaren Freiburger Nachkriegszeit unter die Lupe genommen.

Die Schülerinnen und Schüler haben sich bereits tief in ihre Themen eingearbeitet, nun geht es an die konkreten filmdokumentarischen Realisationen. Für diese benötigen sie historisches Archivmaterial, das wir vom Haus des Dokumentarfilms in Stuttgart beziehen können, mit dem wir bereits seit einigen Jahren eine sehr produktive Kooperation aufgebaut haben. Und so wurden wir bei unserer Exkursion Anfang Februar 2016 nach Stuttgart sehr herzlich vom dortigen Leiter der Landesfilmsammlung Herrn Dr. Ziegler und der Filmrestauratorin Frau Leipe in Empfang genommen und in die konkrete Archivarbeit vor Ort eingeführt

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Rund 8000 Filme umfasst die Landesfilmsammlung, ein einzigartiges Archiv aus Filmdokumenten der vergangenen 120 Jahre, die Amateure in Baden-Württemberg gedreht haben oder von Amateuren über Baden-Württemberg gedreht wurden. Wir erfuhren viel über Filmhistorie, Farbfehler, Alterungsprobleme und Filmformate, über die Praxis des Konservierens und Archivierens und die Schwierigkeiten, analoge Lesegeräte für die Filmformate vergangener Zeiten aufzutreiben und zu warten.

Schließlich ging es an die Recherche zu den eigenen Seminarkursthemen und die Seminarkursler erfuhren bei der konkreten Suche, wie schwierig es ist, historischen Film, bewegtes Bildmaterial aus der Nachkriegszeit zum eigenen Thema zu finden. Für Freiburg ist die Lage besonders prekär, da nur wenig historisches Material in den Archiven verfügbar ist; im Gegensatz zu manch anderen baden-württembergischen Städten, wie etwa Stuttgart, Reutlingen oder Pforzheim. Dennoch war es geradezu spektakulär, mittels der vorhandenen Sequenzen vertraute Stätten und Plätze aus jenem Freiburg nach dem 2. Weltkrieg versehrt, zerstört und vernarbt zu Gesicht zu bekommen.

Wir bedanken uns herzlich beim Haus des Dokumentarfilms für den so gastfreundlichen Empfang, einen lehrreichen Exkursionstag und die zahlreichen konkreten Hilfestellungen bei der historischen Materialsuche

Gregor Delvaux de Fenffe

Freiburg 1945

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